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10.01.2012

Keine Antibiotika im Futtermittel

Unsere Produktion braucht keine prophylaktischen Antibiotika


Nahrungsmittelsicherheit ist ein Thema das uns alle sehr bewegt. Wir möchten unseren Kunden hierzu einige Informationen zu diesem Themenkomplex geben:

Preis:

Man muss sich schon fragen, wie es möglich ist, zu Dumpingpreisen Lebensmittel zu erzeugen. Massentierhaltung ist hinsichtlich der Ausbreitung von Krankheiten kritischer zu sehen, als eine bäuerliche Geflügelhaltung.

Aufstallung und Hygiene:

Wir haben in den vergangenen Jahren auf dem Hofgut Serrig unsere Ställe konsequent umgebaut und erneuert, mit dem Ziel eine möglichst artgerechte Aufstallung zu gewährleisten. Tiere, die keinem zusätzlichen Haltungsstress unterliegen, sind widerstandsfähiger als Tiere in der sogenannten Massentierhaltung.

Die Ausbreitung von resistenten Keimen hat viel mit Hygiene zu tun. Aufgrund unserer Qualifizierungsmaßnahmen bei den betreuten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und der hohen Fachkompetenz unserer Landwirtschaftsmeister können wir ein hohes Maß an Stallhygiene gewährleisten.

Immunisierung der Tiere:

Antibiotika sind nur die letzte Wahl der Mittel. Wenn die Tiere krank sind, sollte auch ein Einsatz von Antibiotika durch den Tierarzt möglich sein, damit die Tiere nicht leiden müssen. Damit es aber gar nicht erst zu dem Einsatz von Antibiotika kommt, gibt es zahlreiche präventive Maßnahmen, die wir seit vielen Jahren konsequent umsetzen:

So wird z.B. durch den Einsatz von Apfelessig und Kümmelöl die Darmflora beim Geflügel stabilisiert und die Tiere sind wiederstandsfähiger gegenüber Krankheitserregern.

In der Hähnchenmast führen wir eine sehr teure Immunisierung der Tiere durch Impfung durch. So geschützt brauchen die Tiere keine Antibiotika im Futtermittel.

Alle diese Maßnahmen garantieren Lebensmittel von hoher Qualität auch ohne den Einsatz von Antibiotika.

Weil immer mehr Menschen diese Qualität nachfragen, sind wir leider oftmals bei den Hähnchen ausverkauft. Wir bitten hier um Ihr Verständnis.